Leider unterstützen wir Internet Explorer nicht mehr.

Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.

Finde die besten Yoga/Pilates Coaches in deiner Nähe
>
Ratgeber-Übersicht
>
Surya Namaskar: Alles über Wirkung des Sonnengrusses auf Körper und Geist

Surya Namaskar: Alles über Wirkung des Sonnengrusses auf Körper und Geist

Surya Namaskar oder auch das Sonnengebet zählt zu den bekanntesten Ausführungen beim Yoga. Doch welche Bedeutung und Weisheit dahintersteckt und welche Wirkung der berühmte Sonnengruss auf Körper und Geist haben soll, wissen die wenigsten. Alles über den Sonnengruss, woher er stammt, was er mit Meditation zu tun hat und was du sonst noch darüber wissen solltest, erfährst du hier.

Was ist Surya Namaskar?

Der Begriff stammt aus dem Sanskrit, der altindischen Sprache. Dabei steht Surya für den Sonnengott und Namaskar für Gruss. Wörtlich übersetzt bedeutet es so viel wie „Ehre sei dir, Sonne“. Wie in vielen Religionen, spielt auch im Hinduismus die Sonne eine entscheidende Rolle und wird als Lebens- und Energiespenderin verehrt. Schon in den Yoga Sutras, den heiligen Lehrsätzen des Yoga, besitzt der Sonnengott Surya eine starke und umfangreiche Symbolik. Mit dem Sonnengebet soll der Sonnengott besonders geehrt werden.

Welche Variationen des Sonnengrusses gibt es?

Der Sonnengruss kann in verschiedenen Variationen durchgeführt werden, da es keine strikte Reihenfolge der einzelnen Bewegungen gibt. Die verschiedenen Yogastile haben oft einige eigene Abwandlung des Sonnengrusses. In der Regel umfasst das Sonnengebet acht bis zwölf einzelne Yogahaltungen, die fliessend ineinander übergehen. Diese Übungen stammen alle aus dem klassischen Yoga, sie können aber leicht abgewandelt werden, um sie an Gesundheitszustand, Alter oder Gelenkigkeit des Yogi anzupassen. Darüber hinaus unterscheidet man zwischen dem kleinen Sonnengruss, der in der Ausführung etwas leichter und kürzer ist, und den grossen Sonnengruss. Für beide Varianten gibt es jeweils unterschiedliche Ausführungsmöglichkeiten.

Welche Wirkung hat das Sonnengebet auf den Körper?

Das Sonnengebet hat einen positiven Effekt auf den Körper und deine Gesundheit. Zu den wichtigsten Wirkungen auf den Körper gehören unter anderem:

  • Der Wechsel der Bewegungen massiert sanft den Solarplexus und unterstützt dabei die tiefe Bauchatmung.
  • Durch die spezielle Atemtechnik erhöht such die Lungenkapazität und die Leistungsfähigkeit des Organs wird gesteigert.
  • Der Wechsel zwischen stehenden und liegenden Yogahaltungen regt den Kreislauf und den Stoffwechsel an.
  • Der Sonnengruss wirkt belebend und spricht alle zwölf Chakren im Körper an.
  • Die Bewegungsabläufe massieren die inneren Organe und wirken harmonisierend auf die verschiedenen Körperfunktionen.
  • Der gesamte Körper und insbesondere Arme, Beine, Wirbelsäule, Rücken, Hals und Nacken werden vollständig gestreckt.

Wie beeinflusst der Sonnengruss die Körperkraft und insbesondere Arme und Beine?

Surya Namaskar ist eine Abfolge verschiedener Yogahaltungen, die den gesamten Körper von Kopf bis Fuss beeinflussen. Diese Vielfalt gewährleistet die Beweglichkeit, sorgt dabei aber auch für die Stärkung der Muskulatur rund um die Wirbelsäule. Darüber hinaus unterstützt die Übung auch die Muskulatur und Flexibilität im Oberkörper, Hüften, Rücken, der Nacken- und Schulterpartie sowie den Armen und Beinen. Die Übungen haben ausserdem eine energetisierende Wirkung und stärken Leistungsfähigkeit und Kraft des gesamten Körpers.

Warum hat das Surya Namaskar eine meditationsähnliche Wirkung auf den Geist?

Beim Sonnengruss spielt auch die Atmung eine entscheidende Rolle. In der Regel erfolgt die Einatmung, wenn du dich nach vorne beugst und die Ausatmung bei jedem Rückwärtsbeugen. Indem du dich auf die einzelnen Yogahaltungen, die fliessenden Bewegungen und Atmung konzentrierst, kannst du vom Alltag abschalten. Das bringt dich dazu, dich auf deinen Körper zu fokussieren und steigert deine Körperwahrnehmung. Dies wiederum hat zur Folge, dass du einen harmonisierten Geisteszustand erreichst, ähnlich wie bei einer Meditation. Darüber hinaus sorgen die fliessenden Bewegungen auch für Entspannung. Das macht das Sonnengebet zu einem guten Mittel, um Stress abzubauen.

Wann sollte ich den Sonnengruss durchführen?

Das Sonnengebet bietet sich zu verschiedenen Gelegenheiten an. Viele Yogis nehmen es als morgendliche Routine in ihren Alltag auf. Am besten solltest du es morgens und auf nüchternen Magen ausführen. Die Übungen regen den Stoffwechsel an und haben eine energetisierende Wirkung auf Körper und Geist. Damit ist es ein perfekter Start in den Tag. Traditionell solltest du die Übung in diesem Fall der Sonne zugewendet durchführen. Das Surya Namaskar kann aber auch eine gute Aufwärmübung sein und den Körper auf die nachfolgenden Yogaübungen vorbereiten, da es die Muskulatur lockert und den Körper dehnt.

Wie häufig sollte ich das Sonnengebet wiederholen?

In der Regel umfasst das Sonnengebet zwölf verschiedene Übungen, wobei jede Übung für einen Namen des Sonnengottes steht. Die vollständige Übungsabfolge sollte mindestens zweimal wiederholt werden. Zwei Wiederholungen sind nötig, damit du jeweils eine Körperseite als dominante und führende einsetzten kannst. Einige Yogis empfehlen insgesamt neun bis zwölf Wiederholungen. Da das für einen Anfänger jedoch zu anstrengend sein könnte, empfiehlt es sich, die Häufigkeit langsam zu erhöhen. Erfahrene Yogis schaffen bis zu 108 Wiederholungen des Surya Namaskars ohne grössere Anstrengungen. Die Zahl 108 gilt im Yoga als heilig und hat eine starke symbolische Bedeutung hat. Sie steht für spirituelle Vollendung. Die Zahl 108 kannst du auch mit neun Wiederholungen der zwölf Übungen des Sonnengebets erreichen, falls du dich für 108 Runden nicht bereit fühlst – denn neun multipliziert mit zwölf Übungen ergibt ebenfalls die Zahl 108.

Der Yoga-Pilates-Vergleich für die Schweiz. Finde die besten Yoga/Pilates Coaches in deiner Nähe - mit Preisen und Bewertungen!

Das könnte dich auch interessieren

Baby Yoga zur Förderung der Harmonie zwischen Eltern und Kind

Wer sich tiefer mit Yoga auseinandersetzt und es praktiziert, möchte es auch an seine Kinder vermitteln und die positiven Energien an die Kleinen weitergeben. Das ist die Basis des Baby Yoga, das Eltern mit ihren Kindern spielerisch umsetzen können. Die einfachen Übungen bauen auf Entspannung und Atmung, wobei auch Parallelen zum passiven Yoga vorhanden sind und gleichzeitig die Zuneigung zum Baby mit einer Massage kombiniert wird. Je mobiler das Kleinkind wird, desto kreativer kann auch das Yoga gemeinsam umgesetzt werden.

Die besten Yogapositionen und Tipps für Zuhause

Yoga ist gesund für Körper und Seele und wird daher auch in der Schweiz immer häufiger praktiziert. Besonders die körperlichen Übungen, die Asanas, sind sehr beliebt. Es soll weit über acht Millionen verschiedene Yogapositionen im Hatha Yoga geben. Von diesen Stellungen gibt es häufig noch einige hundert Variationen. Doch welche davon sind für Anfänger geeignet und welche solltest du lieber den Fortgeschrittenen überlassen? Die besten Yogastellungen und die wichtigsten Tipps haben wir für dich zusammengestellt.

Asanas: Das hat es mit den Körperübungen im Yoga auf sich

Yogaübungen sind Sport und Entspannung zugleich: Viele der anfangs sehr anstrengenden Positionen und langsamen Bewegungen erfordern zwar Kraft, verschaffen dem Geist aber eine gewisse Ruhe. Diese Übungen bezeichnet man als Asanas. „Asana“ ist Sanskrit und bedeutet soviel wie Wurzel. Ursprünglich hat der Begriff daher eine andere Bedeutung: Es geht um die Fläche, die der Yogi im Sitzen für seine Praxis nutzte. Bevorzugt wird erst einmal eine saubere, nicht zu hohe und nicht zu niedrige Fläche in ruhiger Umgebung. Man spricht dann auch von einer Yoga-Haltung oder einer Yoga-Position, seltener von Yoga-Stellungen. Aber welche Asanas bewirken was?

Hormonyoga – das Yoga für den weiblichen Körper

Männer und Frauen unterscheiden sich in ihrem Hormonhaushalt. Daher gibt es auch Yogastile, die speziell für Frauen gedacht sind und auf die weiblichen Organe und Hormondrüsen wirken. Das Hormonyoga erlaubt tiefe Atemübungen und dazu passende Körperstellungen, die das harmonische Gleichgewicht bei Frauen herstellen und Gesundheit und Wohlbefinden steigern. Hervorragend eignet sich dieser Yogastil, wenn ein Kinderwunsch besteht oder Frauen in die Wechseljahre kommen.

Was heisst namaste und wie zeigt man dem Yogalehrer mit dieser Grussformel Ehrerbietung?

Namaste! Sicher hast du diese Grussformel schon einmal gehört. Der Meister führt die Hände zusammen, neigt den Kopf und richtet diese wohlklingenden Worte an dich. Sollst du die diese Grussgeste nun erwidern oder ziemt sich das nicht? Ob und wann es sich gehört, selbst „namaste“ zu sagen und was genau mit dieser Grussformel gemeint ist, erfährst du in diesem Beitrag.

Kundalini Yoga – die Macht der Erleuchtung

Yoga ist nicht einfach nur ein Sport, sondern eine tiefe Versenkung, um Körper, Seele und Geist zu stärken und zu sich selbst zu finden. Es gibt verschiedene Yogarichtungen, die mal mehr auf die Körperarbeit, mal auf Meditation und Kontemplation ausgelegt sind. Wer nach der geistigen Befreiung sucht, ist mit den Praktiken des Kundalini Yogas gut beraten. Die philosophisch spirituelle Ausrichtung ermöglicht das Entdecken der göttlichen Energie, die jeder in sich selbst trägt. Wer das Yoga praktiziere, so das Versprechen, werde frei und glücklich.