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Wurzelchakra: Alles zur Bedeutung des ersten Hauptchakras und seine Verbindung zu unserem Urvertrauen

Wurzelchakra: Alles zur Bedeutung des ersten Hauptchakras und seine Verbindung zu unserem Urvertrauen

Das Wurzelchakra ist das primäre Chakra im menschlichen Körper. Es stammt aus dem Theoriekorpus hinduistischer, buddhistischer und esoterischer Lehren. Es ist eines der wichtigsten unter den sieben Hauptchakren. Der Name verrät es bereits: Beim Wurzelchakra handelt es sich um ein besonderes Element des Energiesystems, denn die Energie des Chakras verwurzelt den Menschen mit der Erde und bildet somit das Fundament für alle anderen Chakren. Was es damit auf sich hat, wie du dein Wurzelchakra am besten aktivierst und wie es dich im Leben unterstützt, kannst du im Folgenden nachlesen.

Was ist das Wurzelchakra?

Das Wurzelchakra im menschlichen Körper, das im Sanskrit auch Muladhara heisst, bildet eines der sieben wichtigsten Chakren der indischen Energielehre und steht in einer besonderen Beziehung zum Thema Urvertrauen. „Mula“ steht dabei für Wurzeln und die zweite Silbe, „adhara“, für Basis, Stütze oder auch Fundament. Die Lehre besagt, dass es sich bei dem Chakra um das Fundament des gesamten Systems handelt und es somit für die eigene Verbindung zur Spiritualität eine besondere Rolle spielt. Deshalb gilt das Wurzelchakra auch als das erste Hauptchakra.

Wo finde ich das Wurzelchakra in meinem Körper?

Das Muladhara Chakra liegt im Körper unter dem Sakralchakra. Es beginnt am Damm und endet an der Stelle, wo unser Steissbein sitzt – also an der tiefsten Stelle deiner Wirbelsäule. In Zeichnungen und auf Bildern erkennst du das Wurzelchakra am besten an der Resonanzfarbe Rot. Da es im Vergleich zu den anderen Chakren am tiefsten liegt und es unsere Energie mit dem Boden verwurzelt, ordnet die Chakra-Lehre dem Wurzelchakra das Element Erde zu.

Welche Verbindung hat das Wurzelchakra zur Erde?

Blumen, Pflanzen, Menschen und Tiere: Das Muladhara Chakra steht für eine besondere Verbindung zur Erde, zum irdischen Leben und zu allen lebenden Geschöpfen. Es gibt Energie an die Erde ab und zieht diese auch aus dem Boden. Das Wurzelchakra hilft laut der Lehre des Energiesystems dabei, dass wir uns besser erden und uns mit der Natur und dem Leben verbunden fühlen sowie emotionale Stabilität und Sicherheit gewinnen. Fehlt die Erdung, also die Verbindung der Seele zur irdischen Welt, macht sich das in Form von blockierten Energiekanälen bemerkbar.

Wie aktiviere ich das Wurzelchakra für mehr Vertrauen, Sicherheit und Stabilität in meiner Lebenswelt?

Um das Wurzelchakra zu öffnen, führst du Aktivitäten aus, die zur Erdung beitragen und dich mit dem Boden verbinden. Das beinhaltet etwa:

  • Gartenarbeit betreiben
  • Barfusslaufen auf dem Gras
  • dich viel in der Natur aufhalten
  • Waldspaziergänge machen
  • am Meer sein

Auch ätherische Öle oder passende Chakra-Schmuckstücke, die du am Körper trägst, sollen eine unterstützende und heilende Wirkung aufweisen. Führe zudem Yogaübungen durch, die deinen Beckenboden trainieren, um das Wurzelchakra zu öffnen. Ein Pluspunkt: Yoga stärkt deinen Körper und reduziert ausserdem Stress. Auch eine Meditation, begleitet von Klangschalen, gehört zu den beliebten Methoden, um Chakren im Körper zu aktivieren.

Wie erkenne ich Störungen im Energiefluss des Wurzelchakras?

Folgende Symptome deuten laut der Chakra-Lehre auf eine Blockade oder eine Störung des Wurzelchakras hin:

  • körperliche Beschwerden im Beckenbodenbereich
  • grosse Existenzängste
  • fehlende Standfestigkeit
  • Antriebslosigkeit
  • Ängste und Unsicherheiten in Bezug auf den eigenen Körper
  • sich von anderen Geschöpfen distanzieren (Menschen, Tieren)

Wichtig: Weil das Energiezentrum des Muladharas am Beckenboden liegt, bringen es viele Chakra-Experten auch mit Problemen des Verdauungssystems in Verbindung.

Was verursacht eine Blockade im Wurzelchakra?

Die Lehre von den Chakren besagt, dass es sich bei einer Blockade des Wurzelchakras um ein besonders weit verbreitetes Problem handelt und einige Menschen ihr ganzes Leben damit zu kämpfen haben. Ob Drogenkonsum, starker Bewegungsmangel oder eine unbewusste Ernährung mit übermässig vielen künstlichen Nahrungsmitteln: Alle Gewohnheiten, die dich körperlich und gesundheitlich belasten, tragen laut den Lehren der Chakren zu einem Leben mit blockierten Energiekanälen bei. Häufig führen Psychologen solche Gewohnheiten auf Mängel zurück, die aus unerfüllten Bedürfnissen aus der Vergangenheit oder aus starken traumatischen Erlebnissen resultieren. Mögliche Ursachen für eine Störung des Wurzelchakras sind auf einen Blick:

  • fehlende Sicherheit und Stabilität in der Kindheit
  • körperliche Gewalt
  • verbale Gewalt
  • alle Arten von traumatischen Erlebnissen, etwa Unfälle oder der Verlust von Eltern, Geschwistern, Freunden

Was stärkt das Wurzelchakra?

Um das Wurzelchakra nachhaltig zu stärken, gilt es, am eigenen Urvertrauen zu arbeiten. So empfehlen einige Yoga- und Meditationsleiter die Arbeit mit den eigenen Glaubenssätzen, die wir seit der Kindheit in uns tragen. Haben wir mit negativen Glaubenssätzen in unserer inneren Welt zu kämpfen, beeinflussen diese unsere alltäglichen Entscheidungen – so auch die Überzeugung vieler Psychologen. Unsere Tipps:

  1. Führe Übungen durch, die deine Persönlichkeit stärken: Reflektiere deine Angst, deine Bedürfnisse und deine Wünsche.
  2. Suche dir professionelle Hilfe, wenn du merkst, dass du Unterstützung beim Verarbeiten eines früheren Traumas benötigst.
  3. Übe dich in positiven Affirmationen, um Sicherheit, Stabilität und neue Lebenskraft zu geniessen.
  4. Beschäftige dich mit der Bedeutung von Dankbarkeit und wie sich diese auf deine Lebensenergie auswirkt.

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