Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Die jahrtausende alte indische Medizinlehre Ayurveda teilt Erde und Lebenskraft in drei bestimmende Konstitutionstypen ein: Vata, Pitta und Kapha werden die drei Urkräfte (Doshas) genannt, die einem Menschen von Geburt an eine einmalige Konstitution verleihen. Das angeborene Dosha bleibt ein Leben lang bestehen, es kann allerdings durch schlechte Einflüsse und eine unpassende Lebensweise aus dem Gleichgewicht geraten und sorgt dann für gesundheitliche Probleme, da die ursprüngliche Konstitution aus dem Lot gerät. Das Pitta Dosha besteht aus einem starken Anteil des Elements Feuer und einem kleineren Anteil Wasser. Doshas regeln:
Auf der geistigen Ebene ist Pitta für einen hohen Intellekt, starke Willenskraft und gute Lebensenergie verantwortlich.
Pitta und Kapha können als Gegensätze beschrieben werden. Während Pitta feurig und lebhaft ist, ist Kapha genau das Gegenteil. Dem Kapha Dosha werden Eigenschaften wie schwer, feucht, kalt und langsam zugeschrieben. Die Einteilung sollte metaphorisch verstanden werden: Feuer ist heiss, laut und greift schnell um sich. Dementsprechend steht es für Hitze, Schnelligkeit und Kraft im übertragenen Sinn. Erde und Wasser – die vorherrschenden Elemente des Kapha Doshas – sind schwer, feucht und kalt. Das Dosha steht daher für Bodenständigkeit und Ruhe, aber auch Schwerfälligkeit und Schwere.
Pitta-Typen kann man innerlich wie äusserlich als „feurige“ Menschen beschreiben. Sie sind energiegeladen, gut strukturiert und haben sogar in ihrem Äusseren ein wenig Feuer, denn sie haben oft rötliche Haare, Sommersprossen und eine leicht entzündliche Haut. Die Energie des Pitta-Menschen kann durch eine geeignete Ernährung ausgeglichen werden, damit sich der Typ nicht im übertragenen Sinne am eigenen Feuer verbrennt und zu Hitzköpfigkeit, Entzündungen und Nervosität neigt. Die geeignete Ernährungsform für Pitta-Menschen ist vegetarisches Essen mit einem hohen Anteil an bitteren und kühlenden Gewürzen. Um das Wohlbefinden anzuregen, sollte das Essen nicht sehr scharf gewürzt sein, sondern eher mild oder süss. Kaffee, Alkohol und Tee, die allesamt anregend wirken, sollten nur in Massen genossen werden.
Eine Pitta-Störung entsteht, wenn die Grundkonstitution noch zusätzlich angeregt wurde, zum Beispiel durch
Gerät Pitta aus dem Gleichgewicht, dann können sich die an sich guten Eigenschaften gegen den Menschen richten. Aus Energie wird oft Wut und Unbeherrschtheit, aus einer guten und kraftvollen Konstitution können nervöse und entzündliche Erkrankungen entstehen. Ausgeglichen wird das Pitta am ehesten durch Kapha-Massnahmen. Es sollten also feuchte, kühle und gehaltvolle Nahrungsmittel verzehrt werden, um die überschäumende Energie zu lenken.
Pitta ist die feurige Urkraft. Daher muss Pitta auch immer ein wenig am Lodern gehalten werden, damit es sich nicht nach innen richtet und den Körper verzehrt.
sind die Zutaten zu einem guten Pitta-Gleichgewicht. Die Ernährung sollte sich an den Richtlinien orientieren und nicht zu scharf und zu heiss sein. Regelmässige Cardio-Trainingseinheiten, bei denen der Körper gehörig ins Schwitzen kommt, bringen eine wohlige Entspannung, die für Pitta-Menschen ausgesprochen wichtig ist. Negative Emotionen wie Wut, Hass und Eifersucht sollten mit Meditationen eingedämmt werden.
Die Pitta-Haut neigt zu Pickeln, Rötungen und Entzündungen und da sie oft sehr hell ist und Sommersprossen hat, sollte sie vor einer zu starken Sonneneinstrahlung geschützt werden. Innerlich kann die Haut durch die richtige Ernährung in ihrer Funktion unterstützt werden. Empfohlen werden
Eine tägliche Massage mit kühlenden Ölen wie Mandel-, Kokos-, oder Aprikosenkernöl beruhigen die Haut nachhaltig. Im Handel gibt es spezielle Massageöle für die Pitta-Haut. Für die Gesichtspflege eignen sich Rosen- und Lavendelwassersowie kühlende und beruhigende Joghurt Masken.
Menschen mit einer starken Pitta-Konstitution sollten sich generell um einen Ausgleich bemühen. Eine geeignete Auswahl an Speisen ist wichtig, eine Störung wird am besten mit speziellen Ayurveda Kuren behandelt. Alles Extreme ist Gift für Pitta-Menschen. Sport ist gut, aber in Massen, Extremsport und starke körperliche Belastungen sollten vermieden werden. Joggen, Spaziergänge in der Natur, Tanzen, Schwimmen und Yoga sind geeignete Sportarten. Regelmässige Massagen mit einem geeigneten Öl halten die Pitta-Konstitution im Gleichgewicht. Rebalancing, Shiatsu, Tai Chi, Qi Gong und Rolfing helfen, ein überschäumendes Pitta zur Ruhe kommen zu lassen.
Es ist für viele Menschen oftmals überraschend, dass sie unbewusst gar nicht richtig atmen und so die Muskulatur ihres Zwerchfells nicht ausreichend beanspruchen. Das kann zu Beschwerden und Krankheiten führen. Eine der bekanntesten Techniken ist die Bauchatmung, die das tiefe Ausatmen bis zum Ansatz und das automatische Einatmen beinhaltet, wodurch das Zwerchfell zusammengepresst und wieder gedehnt wird. Aber auch im Yoga spielt die richtige Atemtechnik eine entscheidende Rolle, um die einzelnen Stellungen einzunehmen und zu meditieren.
Nicht immer können wir Entscheidungen und Erkenntnisse rational erklären – Impulse für das Handeln beruhen nicht selten auf Intuition und Eingebung. Spirituelle Fähigkeiten werden im Yoga vom sechsten Hauptchakra, dem Ajna Chakra, beeinflusst, das die „Tür zur Seele“ darstellt. Wofür das Ajna Chakra steht, wo es sich im Körper befindet und welche Eigenschaften und Aspekte es verkörpert, erfährst du in unserem Ratgeber. Ausserdem erklären wir dir, wie du ein blockiertes Stirnchakra wieder aktivieren kannst und welche Beschwerden damit gelindert werden können.
Seit Jahrhunderten wissen indische Weise und Heiler von den Zusammenhängen zwischen der Gesundheit und der Einheit von Körper, Geist und Seele. Auch der Atem spielt in den traditionellen Yoga-Richtungen immer eine Rolle. Was der „Lebenshauch“ als Quelle der Energie mit deiner Gesundheit zu tun hat und wie du Übungen aus dem Prana Yoga sinnvoll in deinen Alltag einbauen kannst, haben wir uns in unserem FAQ einmal näher angeschaut.
Unser hektischer Alltag beeinflusst zunehmend unsere Gesundheit. Dabei führen Stress und Leistungsdruck gepaart mit langem Sitzen immer häufiger zu Verspannungen, Kopfschmerzen oder Angstzuständen. Eine Sportart, die verspricht, für den notwendigen Ausgleich zu sorgen, ist Yoga. Die Trendsportart gilt als Geheimwaffe der Stars und Sternchen, lässt sich jedoch auch ohne Vorkenntnisse von beinahe jedem praktizieren. Doch wie wirkt Yoga, welche Voraussetzungen gibt es und mit welchen Tipps und Tricks gelingt der Einstieg im Handumdrehen? Wir haben die Antworten auf diese und andere Fragen.
„Om shanti shanti shanti om“ – ein einfaches Mantra, das sich jeder gut merken kann. Vielleicht hast du auch schon bemerkt, dass sich eine unmittelbare Wirkung einstellt, wenn du das Om Shanti sprichst oder singst. Aber was ist die Bedeutung dieser einfachen Wörter aus dem Sanskrit, die du von der Meditation kennst? Hier gibt es spannende Informationen dazu.
Widerfährt einem Menschen etwas schlechtes, dann war es Karma und mit jeder guten Handlung sammelt man gutes Karma. Nach diesem einfachen Prinzip von Ursache und Wirkung stellen sich viele das Konzept des Karma vor. Doch ganz so einfach ist es nicht. Die Bedeutung von Karma im Hinduismus und anderen Religionen ist deutlich komplexer und wird häufig falsch interpretiert. Was Karma wirklich bedeutet, welche Philosophie dahinter steckt, woher die Idee stammt und viele weitere Erklärungen und Gedanken zum Thema erfährst du hier.