Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Im praktizierenden Yoga wird der Meditierende einer Veränderung der Wahrnehmung gewahr, die sich aus einem veränderten Energiefluss ergibt. Der Lebensenergie „Prana“ wird demzufolge die Reinigungsenergie „Apana“ gegenübergestellt, der im Kundalini grosse Bedeutung beigemessen wird. Theoretisch kann jeder Mensch seine Kundalini-Kraft wecken, wenn er oder sie die Pubertät erreicht hat. Der Zusammenhang zwischen Bewusstsein und Sexualität spielt dabei insofern eine Rolle, da die für den Energieaufstieg genutzte Kraft dem untersten Chakra, dem Muladhara oder Wurzelchakra zugeordnet werden kann. Hier liegt die Kundalini-Schlange „zusammengerollt“ und wartet darauf, geweckt zu werden, um in höhere Daseinssphären aufzusteigen. Diese Bewusstseinszustände und -ebenen werden durch andere Chakren (Energiezentren) präsent, denen jeweils andere körperlich und geistige Qualitäten, Farben sowie Themen zugeordnet werden.
Die Meditation (nach dem lateinischen Verb „meditari“, das nachdenken oder nachsinnen bedeutet), ist eine spirituelle Praxis, die in nahezu jeder Religion oder Kultur in variierender Form ausgeübt wird. Mithilfe von Achtsamkeits- und Konzentrationsübungen wird der Geist beruhigt und gesammelt. Als bewusstseinserweiternde Methode dient die Meditation der geistigen Reinigung sowie der körperlichen Entspannung. Die Ganzheit, die dir in dieser Metamorphose zuteil wird, bedeutet gleichzeitig Heilung. Es wird somit eine Gedankenleere angestrebt, die die Aufmerksamkeit der Sinne schärft. In diesem Zusammenhang wird die aktive Meditation von den passiven Meditationstechniken unterschieden. Letztere sind etwa:
Aktive Meditationen umfassen hingegen:
In der Praxis werden zur Erweckung der Kundalini-Energie verschiedene Techniken und Praktiken genutzt, die von jeweils unterschiedlichen Lehren und Schulen stammen:
Demnach werden je nach Herkunft Yoga-, Tantra oder Meditationspraktiken verwendet, die sich grundlegend voneinander unterscheiden können. So werden beim Kriya-Yoga gezielte Handlungen vollzogen, die die geistigen und körperlichen Begrenzungen durchdringen sollen. Im Gegensatz dazu stammt das Kundalini-Yoga aus dem Tantrismus und wurde von Yogi Bhajan mit dem Sikhismus verbunden, einer monotheistischen Religion mit weltweit knapp 27 Millionen Anhängern. Hier werden dynamische Bewegungsabläufe mit den aus dem Hatha-Yoga verwandten Asanas verbunden und der Fokus auf Mantren gelenkt, die aus dem Sikhismus stammen.
Die Kundalini Meditation ist eine aktive Meditation, die durch Spass und Bewegung Körper und Geist stärken soll. Das Ziel ist, durch die Kombination von körperlicher Aktivität und Ruhe sowohl die Innen- und Aussenschau zu schärfen. Die Kundalini Meditation wird demzufolge in zeitlich abgegrenzte Phasen unterteilt, die jeweils einem anderen Sinn und Zweck dienen. Diese Meditationstechnik ist eine Erweiterung des Yoga und dient der Erweckung der Kundalini-Energie. Demzufolge wird diese Technik auch Kundalini-Yoga genannt.
Der Ablauf einer Kundalini Meditation erfolgt nach von jeder Schule selbst festgelegten Standards. Bei der OSHO Kundalini Meditation, die auch Schüttelmeditation genannt wird, sollte der Praktizierende eine Dauer von etwa einer Stunde einkalkulieren. Die Yoga-Übungen werden in 15-minütige Phasen unterteilt, deren Wirkung jeweils unterschiedlicher Natur ist. Folgende Übungen werden dabei getätigt:
Werden die ersten drei Übungen von Musik begleitet, dient die vierte Übung der kompletten Stille und Einkehr.
Die Schüttelmeditation kann als aktive Meditation den Stress des Alltags lösen, um Körper und Geist in Einklang zu bringen. Dies gelingt folgendermassen:
Die Kundalini Meditation spricht sowohl physiologische als auch psychologische Parameter an und überschreitet dabei Grenzen und Erfahrungen. Diese Transzendenz ist mit den Tanzritualen des Sufismus sowie fernöstlichen Yoga- und Meditationspraktiken vergleichbar. Durch die Erhöhung von Herzfrequenz und Atmung während der aktiven Phasen steigt der Blutdruck, um dann in der Entspannungsphase wieder extrem zu sinken. Dies hat nicht nur Einfluss auf die Muskeln und das Blut, sondern ebenfalls auf das Nervensystem und das Gehirn: Es durchläuft wie im Schlaf verschiedene Gehirnwellenmodi, die den Praktizierenden durch verschiedene Bewusstseinszustände führen.
Du bist schwanger und möchtest dennoch auf Sport nicht verzichten? Damit tust du nicht nur dir, sondern auch deinem ungeborenen Kind etwas Gutes. Wichtig ist nur, dass du dir eine geeignete Sportart aussuchst. Schwangerschaftsyoga eignet sich perfekt, sowohl um diversen Schwangerschaftsbeschwerden vorzubeugen als auch, um dich auf die Geburt vorzubereiten. Diverse Yogazentren bieten Kurse speziell für werdende Mütter an, die natürlich auch von beiden Eltern gemeinsam besucht werden können. Das Wichtigste über Yoga für Schwangere erfährst du hier.
Yoga ist eine indische Disziplin der Ertüchtigung von Körper, Geist und Seele, die bei uns auch als Sport immer beliebter wird. Kein Wunder, werden dabei doch nicht nur alle Muskeln gedehnt und gekräftigt. Yoga tut auch der Seele gut. Da es nicht nur um Bewegung, sondern auch um die richtige Atmung geht, sorgen die Yogaübungen für eine Tiefenentspannung. Schnell wirst du merken, wie der Stress des Alltags von dir abfällt. Die einzelnen Yogafiguren, auch als Asanas bezeichnet, spielen bei der Lehre eine bedeutende Rolle und sind wichtiger Bestandteil.
Es ist für viele Menschen oftmals überraschend, dass sie unbewusst gar nicht richtig atmen und so die Muskulatur ihres Zwerchfells nicht ausreichend beanspruchen. Das kann zu Beschwerden und Krankheiten führen. Eine der bekanntesten Techniken ist die Bauchatmung, die das tiefe Ausatmen bis zum Ansatz und das automatische Einatmen beinhaltet, wodurch das Zwerchfell zusammengepresst und wieder gedehnt wird. Aber auch im Yoga spielt die richtige Atemtechnik eine entscheidende Rolle, um die einzelnen Stellungen einzunehmen und zu meditieren.
Vata, Pitta und Kapha sind in der indischen Medizin Ayuveda die Grundkonstitutionstypen des Menschen. Das Pitta Dosha ist das beherrschende Stoffwechselprinzip des Ayuerveda, es besteht zu einem Hauptanteil aus Feuer und zu einem geringeren Anteil aus Wasser. Pitta lenkt im menschlichen Körper alle Erneuerungs-, Umwandlungs- und Stoffwechselprozesse. Sein Hauptsitz ist in den Verdauungsorganen, in Magen, Dünndarm, Leber und Bauchspeicheldrüse. Menschen, die eine ausgeprägte Pitta-Konstitution haben, sind oft von athletischem Körperbau und haben eine stabile Gesundheit. Auf der psychischen Ebene zeichnet sich die Pitta-Konstitution aus durch kraftvolle Eigenschaften: Willensstärke, Intellekt, hohe Durchsetzungskraft und starker Ehrgeiz.
Das Halschakra ist das fünfte der sieben Hauptchakren. Seine Energie durchströmt den gesamten Halsbereich. Man sagt, dass das fünfte Chakra der Sitz einer ganz besonderen Reinheit ist. Hier ist der Platz, der für Ausdruck und Kommunikation wichtig ist. In der heutigen Zeit kann es eine wahre Herausforderung sein, das Kehlkopfchakra zu öffnen und im Gleichgewicht zu halten: Wir stehen im Alltag einer Vielzahl an Einflüssen und Aufgaben gegenüber und müssen immer wieder zu unserer Stimme zurückfinden. Schaffen wir es jedoch, das Halschakra zu harmonisieren, öffnet sich ein Raum zu Freiheit, Inspiration, Kreativität sowie innerer Freiheit und Klarheit.
Vata, Pitta und Kapha – hinter diesen Begriffen aus der indischen Heilkunst Ayurveda stehen die drei Konstitutionstypen (Doshas) des Menschen. Sie werden oft mit Lebensenergie übersetzt, was aber nur unzureichend die Wirkung der drei Doshas erklärt. Die Lebensenergie des Menschen wird gestärkt, wenn sich die drei Konstitutionstypen in einem gesunden Gleichgewicht befinden. Jeder Mensch hat von Geburt an eine bestimmte Grundkonstitution, die sich durch äussere Einflüsse, wie die Jahreszeiten, durch richtiges oder falsches Essen und durch Stress verändern kann. Im Folgenden erklären wir dir die Eigenschaften der drei Dosha-Typen und geben Tipps für eine gesunde Lebensweise im Sinne des Ayurveda.